Schwarzer Sand und kristallklares WasserDer Strand von Puerto Naos vereint Umweltqualität und den Service, der zu einem Touristengebiet gehört.An einigen privilegierten Orten erschreckt die Bezeichnung Touristenstrand noch nicht. Dies ist der Fall bei einem der emblematischsten Strände der Insel La Palma. Puerto Naos ist einer der natürlichen Balkone der Kanaren auf den riesigen Atlantik. Dieser Strand mit schwarzem Sand und ruhigem Wasser sieht von der Ortschaft Los Llanos de Aridane gen Westen und verbindet den Service eines halbstädtischen Zentrums (er befindet sich im kleinen Touristenzentrum mit dem selben Namen) mit der Umweltqualität einer zum grössten Teil intakten Küste.Puerto Naos ist einer von 31 kanarischen Stränden die mit der blauen Fahne der Gesellschaft für Umwelt- und Verbrauchererziehung ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung, die nur an den besten Stränden des europäischen Kontinents weht, ist schon an sich mehr als Garantie genug, um Sonne und Strand auf einer Insel zu geniessen, die sich durch einen besonderen Tourismus auszeichnet. Puerto Naos in der Gemeinde Los Llanos de Aridane ist ein kleiner Strand von 500 Meter Länge und etwas mehr als 50 Meter Breite, der auf den westlichen Atlantik schaut und alle Attraktionen eines halbstädtischen Orts bietet (was ein hohes Niveau an Service mit sich bringt), aber trotzdem mehr als gute Umweltbedingungen aufweist. Schwarzer Sand vulkanischer Herkunft und das kristallklare Wasser sind das beste dieser Umgebung, von der aus man einen der schönsten Sonnenuntergänge des Archipels bewundern kann.
Puerto Naos ist ein visueller Strand. Das erste, was einen an diesem kleinen Touristenort überrascht, ist seine Lage. La Palma ist eine der bergigsten Inseln der Welt. Eine Gegend, wo es möglich ist, die Füsse in die Fluten zu tauchen und eine Schneeballschlacht in 2.400 Metern Höhe nur zwanzig Kilometer entfernt veranstalten kann. Diese senkrechte Tendenz zeigt sich auch an diesem kleinen Strand. Von dem kleinen Dorf Las Manchas aus stürzen vulkanische Bergengen in schwindelerregender Steilheit nach unten, die plötzlich senkrecht zum Strand abfällt, der scheinbar den Rest der Insel durch eine Basaltmauer verbergen will, von der aus man Gleitschirm fliegen kann.
Dort oben die Pinienhaine und Bananenplantagen, hier unten der Tourismus, das Meer und die Sonne. Und dank der Touristen geniessen die Bewohner der Insel einen Strand, der über Toiletten, Duschen und Reinigungsdienst verfügt, wie es sich für einen Strand mit blauer Flagge gehört. Liegestühle und Sonnenschirme machen aus Puerto Naos einen bequemen Strand. Ein anderer Vorteil dieses Ortes ist der geringe Wellengang, was an ein Wunder grenzt, wenn man bedenkt, dass sich dort drüben der Atlantik befindet, ohne Begrenzung bis nach Amerika.